Wenn die eigene Vergangenheit in den Geschichtsbüchern nicht vorkommt, ist diese unsichtbar… Sie sind überall. Immer starren sie uns an, die Hörenden. Doch was wissen sie über uns? Sie glauben, Gebärdensprache ist Pantomime oder international. Sie verstopfen sich die Ohren und meinen dann zu wissen, wie wir die Welt sehen. Sie denken, wir sind krank. Und sie wissen nichts von unserer Geschichte.

Ein Theaterstück über Deaf-History, gespielt von Gehörlosen und Hörenden für Gehörlose und Hörende, in Gebärdensprache, Lautsprachbegleitenden Gebärden und Lautsprache, mit Spiel, Film, Livecam, Diskussion, Schrift und Musik.

Der Inhalt basiert auf historischen Recherchen, Zeitzeugeninterviews und Improvisationen der Teilnehmer, die auf ihre eigenen Erfahrungen zurückgreifen. Improvisationen werden verknüpft, das Improvisierte wird zum Text, zur Szene, zum Stück, das einen Bogen von Abbé de L’Epée über die NS-Zeit zum Cochlea-Impantat spannt.

 

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