Ich ging für mein Masterprogramm in Finanzwirtschaft nach Deutschland, und so trennten wir uns. Er war meine erste Liebe. Es war großartig am Anfang, aber es besteht auch immer eine Kluft zwischen uns, in seinen Augen bin ich besser als er, ich bin immer die glückliche Prinzessin, die jederzeit alles bekommt, was sie sich wünscht, und so ist seine Anwesenheit in meinem Leben unnötig. Es ist eine lange Geschichte, aber ich erinnere mich an die letzten Worte, die er mir sagte: „Ich wünschte, ich hätte dich niemals getroffen. Für mich zählt jetzt nur noch das Geld. Dein Leben ist so erbärmlich, dass es mir leidtut. Du irrst dich in allem. Bitte lebe mit deinen Füßen auf dem Boden.“
Ich möchte nicht mit den Füßen auf „seinem“ Boden leben, denn meine Phantasie hilft mir zu zeichnen, auch wenn das ein schmerzhafter Vorgang ist. Aber es ist besser, überhaupt etwas zu fühlen als gar nichts. Ich fühle, als sei das Unschuldige und Glückliche in mir für immer verloren. Zeit wird mein Herz heilen, meine Seele retten …
Oder / Zweite Version:
Er war meine erste Liebe, dann ging ich für ein Masterprogramm in Finanzwirtschaft nach Deutschland und wir trennten uns. Statt K-Dramas zu schauen und den ganzen Tag zu weinen, entschied ich mich die Farbe zu nutzen, „irgendetwas“ zu erschaffen. Auch wenn ich mich daran erinnere, wie sehr ich verletzt war, oder dass es aus ganz unterschiedlichen Gründen niemals einfach zwischen uns klappen würde, bin ich dankbar dafür, dass er meine Inspiration war. Um meine Geschichte zu beenden, zitiere ich meinen Lieblingssong Photograph by Ed Sheeran: „And if you hurt me / Well that’s okay, baby, only words bleed / Inside these pages you just hold me / And I won’t ever let you go.”


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