Sommerblut feiert Jubiläum. Zum 15. Mal startet das Festival der Multipolarkultur in Köln. Vom 29. April bis 16. Mai 2016 erwartet die Menschen aus Köln, der Region und der ganzen Welt ein multipolares und innovatives Kulturprogramm mit Theater, Tanz, Musik, bildender Kunst, Film und Literatur.

Sommerblut stellt im Jubiläumsjahr ein Thema in den Mittelpunkt, das so alt ist wie die Menschheit selbst: die Liebe. In allen Sparten der Kunst finden sich zahllose Werke und Stoffe über die Liebe. Vom klassischen Altertum bis in die Gegenwart war und ist die Liebe eine zentrale Triebfeder des künstlerischen Schaffens. Liebessehnsucht, Liebesglück und Liebeskummer haben Künstler aller Epochen und Kulturen dazu inspiriert, ihre Gefühle sowie die Objekte ihres Begehrens in Bildern, Liedern und Texten darzustellen.

Am 29. April 2016, 19 Uhr, feiert Sommerblut den Festivalstart im Club Bahnhof Ehrenfeld mit einem großen Eröffnungsprogramm:
Romeo und Julius – Die Shakespeare Company Coelln zeigt einen Auszug aus der wohl berühmtesten Liebesgeschichte der Weltliteratur in einer völlig neuen Interpretation – frei nach und doch so nah an William Shakespeare.
¡¿Was du siehst? Das dich bewegt! – Die inklusive Performance mit Roland Walter und Lisa Gaden aus Berlin geht der Frage auf den Grund, wie sich zwei Menschen sehen – so unterschiedlich in ihrer Art. Wie kommen sie aufeinander zu? Wie kommen sie miteinander aus? Was verbindet und was trennt sie?
Tsaziken – Die Band Tsaziken singt Liebeslieder aus aller Welt: Musik vom Balkan bis Bayern, aus dem Orient bis nach Oslo, aus Köln und Kenia. Die Tsaziken rücken die Kontinente zusammen und fegen mit Ton- und Lichtgeschwindigkeit über den Globus.
Feel Sounds – mit Rhythmus beginnt das Leben. Das interkulturelle Musikprojekt mit Gehörlosen und Schwerhörigen der aus Venezuela stammenden Cellistin Yma América vereint Musik, Rhythmus, Klang und Bewegung.
Lumpenpack – Pubertät, Midlife-Crisis, Pensionierung sind Lappalien verglichen mit der Phase, in der man erstmals Salate auf Partys mitbringt. Davon singen und erzählen Max Kennel und Indiana Jonas Songs mit Konfetti, Anekdoten und Tiergedichten.

Der Eröffnungsabend wird moderiert von Marko Berger, dem Theaterleiter des Orangerie-Theaters im Volksgarten. Die Veranstaltung wird für gehörlose Menschen von einem Gebärdensprachdolmetscher übersetzt.

 

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